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Tag 10

Hochzeitsshopping, Schneiderei,

Eheringesuche und der Geheimauftrag...

 

Nach ausgiebigem Schwimmen im Meer und Pool ging es heute auf Hochzeitsshopping. Da man gewisse Dinge auf der Insel einfach günstiger bekommt als bei uns, wollten wir hier unser Glück versuchen. Zuallererst fuhren wir zu einer Schneiderei in Sanur. Der Shop hieß Reginas Tailor shop, benannt nach der Besitzerin und Schneidermeisterin Regina. Hier noch die Adresse falls jemand sich auch dafür interessiert: Reginas Tailor and fashion shop Jalan Danau Tamblingan 178 Sanur.

 

 

Das Anfertigen lassen von Anzügen und Kleidern ist hier sehr günstig. Man kann wahlweise selbst Stoff kaufen und mitbringen, oder sich aus dem reichlich vorhandenen Mustermaterial etwas aussuchen und die Schneider besorgen dann den Stoff. Am besten, falls möglich, Fotos mitbringen, zum Beispiel aus Katalogen, damit man einen Anhalt hat wie die Kleidung aussehen soll. Ansonsten kann man natürlich noch Wünsche äußern, auf was man besonders Wert legt. Danach wurde nur noch genau Maß genommen und fertig. Vier Tage später sollte dann alles fertig sein. Wir bestellten insgesamt einen Anzug ( Jacke, Hose, Weste, Krawatte ) und noch zwei Stoffhosen extra. Wir sind gespannt auf das Ergebnis.

 

Da wir an diesem Tag keine Bilder geschossen haben, außer ein paar privaten gibts ein paar schöne Landschaften als Lückenfüller...

 

Da wir an diesem Tag keine Bilder geschossen haben, außer ein paar privaten gibts ein paar schöne Landschaften als Lückenfüller...

 

Nachdem dieses erledigt war, fuhren wir weiter nach Denpasar zum Eheringe suchen, die wir nach Möglichkeit auch hier kaufen wollten. Dieses Unterfangen stellte sich aber als nicht ganz so einfach heraus. Nach mehr als zehn Shops hatten wir dann erst mal genug und beschlossen, es an einem anderen Ort irgendwann noch mal zu versuchen. Leider fand man selten Eheringe als Pärchen. Und wenn uns dann endlich einer gefiel, war der für den Mann meistens viel zu eng. Das Erweitern war in der Regel nur sehr schwierig, zu zeitaufwendig oder gar nicht möglich. Die Fingerdicke der Männer scheint hier durchweg etwas dünner auszufallen, so das ein Durchschnitts - Europäer da Probleme bekommen kann. Schade, aber vielleicht hatten wir woanders mehr Glück. Nur irgendwas nehmen wollten wir natürlich auch nicht, da sie ja beiden gefallen sollen und lebenslang halten müssen.

 

Da wir an diesem Tag keine Bilder geschossen haben, außer ein paar privaten gibts ein paar schöne Landschaften als Lückenfüller...

 

Da wir an diesem Tag keine Bilder geschossen haben, außer ein paar privaten gibts ein paar schöne Landschaften als Lückenfüller...

 

Weil uns danach noch ein bisschen Zeit blieb, wollten wir uns noch an unseren Geheimauftrag machen. Ein nettes Pärchen aus Deutschland, genauer gesagt von der schönen Insel Rügen, hatte uns gebeten ihnen einen Gefallen zu tun, oder es zumindest zu versuchen. Ihnen gefiel unsere Homepage, und wir schienen vertrauenserweckend genug zu sein, und so nahmen sie per Email Kontakt zu uns auf.

Sie hatten auf einem ihrer Bali - Besuche eine junge Familie kennen gelernt und in ihr Herz geschlossen. Aber leider riss der Kontakt per Post und Telefon zu der balinesischen Familie gänzlich und unerwartet ab. Da das Post- und Paketzustellsystem auf der Insel nicht allzu sicher ist, gingen wohl leider Briefe verloren. Deshalb baten sie uns, Post und Geschenke mitzunehmen und die Familie zu suchen.

Suchen deshalb, weil sich scheinbar die Adresse geändert hatte und wir so zwei verschiedene Anschriften in Denpasar hatten. In diesem Fall war es so, daß die Anschrift sich zwar geändert hatte, aber die Familie noch im selben Haus wohnte, wie sich später herausstellte. Das ganze Straßen, nach Lust und Laune einfach umbenannt werden, scheint hier öfter vorzukommen.

Nach etwa 1,5 stündiger Irrfahrt, schaffte es aber unser Held Dewa, die eine Straße, zu der wir auf Verdacht hinfuhren, am Rande von Denpasar zu finden. Da sich hier wohl seltener Touristen hinverirrten, wurden wir natürlich entsprechend neugierig beäugt. Zwischenzeitlich war es auch noch dunkel geworden, was die Sache nicht einfacher machte. Die Straße, die zu der vermeintlich richtigen Adresse führte, war dann auch noch viel zu eng zum befahren und wir mußten noch ein gutes Stück laufen.

 

Da wir an diesem Tag keine Bilder geschossen haben, außer ein paar privaten gibts ein paar schöne Landschaften als Lückenfüller...

 

Da wir an diesem Tag keine Bilder geschossen haben, außer ein paar privaten gibts ein paar schöne Landschaften als Lückenfüller...

 

Immerhin stellte sich dann bei einer Nachfrage der Nachbarn heraus. daß wir hier richtig waren, da die Leute die Familie auf mitgebrachten Fotos gleich erkannten. Unser Held Dewa wurde dann als Vorhut in das Haus geschickt, um die Familie für die Überraschung vorzubereiten und zu erklären wer wir waren und warum wir kamen. Recht schnell, nach ungläubigem Staunen, bat man uns herein und die Überraschung war perfekt.

Sie freuten sich wirklich sehr, wieder von ihren Bekannten aus Deutschland zu hören. Leider war ihr Mann nicht da, weil er heute länger arbeiten mußte. Die drei Kinder der Beiden fanden das alles natürlich ganz toll und machten sich gleich über die mitgebrachten Spielsachen her. Da sie nur wenig Englisch konnte, mußten wir alles über Dewa besprechen.

 

Ein Teil der überraschten Familie nach der Übergabe...

 

Da wir an diesem Tag keine Bilder geschossen haben, außer ein paar privaten gibts ein paar schöne Landschaften als Lückenfüller...

 

Wir machten dann noch einige Fotos der netten Familie, samt diverser Mitbewohner im Haus. Als es an das Abschiednehmen ging, hinterließen wir noch unsere Adresse vom Hotel damit sich ihr Mann auch noch melden könnte, wenn er wollte, oder um uns einen Brief mitzugeben. Das Gesicht ihres Mannes hätten wir gerne gesehen, wenn er heimkommt und von der freudigen Überraschung aus Deutschland hört. Die Vorkommnisse sind jetzt sicher Tagesgespräch in der kleinen Straße, da so etwas wohl normalerweise eher nie vorkommt. Uns hat es jedenfalls Riesenspaß gemacht, der Familie zu helfen, da es ja auch für uns nichts alltägliches war. Dewa der zwischenzeitlich mit meiner Mutter fest auf Bali lebt, können wir gerne als Fahrer und Tourguide vermitteln. Wer Interesse hat, kann uns gern über unser Kontaktformular anmailen.

 

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