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Tag
12
Tour zum Pura Pasar Agung und zur Kerta Gosa in
Klungkung...
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Dieser Tag führte uns zum, bei Touristen wohl noch nicht so bekannten Pura Pasar
Agung. Natürlich deutlich kleiner als der Besakih Tempel, liegt
er ganz grob gesagt rechts von ihm, im östlichen Bereich des beeindruckenden
Vulkanberges.
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Allein schon die Anfahrt den Berg hinauf ist spektakulär, da die Straße oft sehr
steil wird. Diese ist aber in sehr gutem Zustand, da sie wohl erst vor kurzem erneuert wurde.
Steil windet sich die enge, kurvige Straße nach oben und man hat manchmal das
Gefühl,
das Auto müsste jeden Moment umkippen oder der Herausforderung nicht mehr
gewachsen sein. Dadurch braucht man, natürlich abhängig von der Stärke des Fahrzeuges, einige Zeit bis
man das Ziel, hoch über den Wolken erreicht hat.
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Wenn auch durch die Wolken, meistens null Sicht auf das Land unter uns herrschte,
außer wenn sie manchmal kurz aufrissen, boten sie doch einen
atemberaubenden Anblick. Die Wolken rasten regelrecht an und über einem vorbei.
Teilweise zogen sie mitten durch den Tempel und blieben manchmal regelrecht
hängen.
Ein nur sehr schwer zu beschreibender Anblick bot sich uns damit.
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Eine sehr steile Treppe, mit etwa dreihundert Stufen, führte dann das letzte Stück zum
allerheiligsten Bereich hinauf. Dann lag der Tempel in seiner beeindruckenden
Pracht
vor uns. Im Hintergrund wurde immer wieder der Blick, auf den weiter steil nach oben
ragenden Mount Agung und seinen dichten Dschungel frei.
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Eine gespenstische Stille herrschte hier oben und man hörte regelrecht das Blut in
den Ohren rauschen. Der Anblick des Tempels, der hinrasenden Wolken und des
Berges tat sein übriges. Nur schwer kann man es in Worten wiedergeben.
Dieser
Platz an dem sich der Tempel befand war jedenfalls gut gewählt worden.
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Dank Dewa, der sich erkundigte, durften wir dann auch noch in den Hauptkomplex
des Tempels hinein. Natürlich auch hier nur mit Sarong
bekleidet und Eintritt mußte man zum betreten des Tempels
dafür nicht bezahlen. Aber wie meistens freut man sich über eine
Spende zur Erhaltung des Tempels,
die man gerne aufbringt.
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Eine Familie war im Innenhof gerade beim beten. Fotos durften wir aber trotzdem machen,
aber nur ohne Blitz und man mußte sich ruhig verhalten. Der innere Bereich des Tempels
war nicht weniger beeindruckend als der
Außenbereich.
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Es dauerte eine geraume Weile, bis man sich aus der entstandenen Stimmung reißen
konnte, um den Rückweg anzutreten. Der Rückweg mit dem Jeep war dann nicht
weniger
aufregend, als die steile Auffahrt zuvor.
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Unterwegs wurde man des öffteren von fröhlichen Anwohnern winkend begrüßt, die wohl
eher selten hier oben Touristen zu sehen bekamen. Für alle, die einsame Plätze ohne
Touristengewimmel und nervige Verkäufer lieben, sollte der Pura Pasar Agung
ein
unbedingtes Muß sein. Die lange Anfahrt, je nach dem von wo aus man anreist,
lohnt sich ganz sicher.
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Da noch etwas Zeit blieb, machten wir auf der Heimfahrt in Klungkung halt, um die Kerta Gosa
zu besichtigen und weitere Bilder zu machen. Klungkung präsentierte sich ordentlich
und aufgeräumt. Bei der Kerta Gosa angekommen, hielt sich die
Bedrängnis durch Verkäufer in angenehmen Grenzen, obwohl auch hier nur sehr
wenige andere
Besucher waren.
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Die Kerta Gosa präsentierte sich bei strahlendem Sonnenschein, wie aus einem Bali-Führer
entsprungen. Uns gelangen noch einige schöne Aufnahmen, für den schon
vorhandenen Bericht auf unserer Homepage.
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