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Tag 13

Elefantenpark, weiße Reiher in Petulu

und es gibt doch Elche auf Bali...

 

Der Eingang des Elefantenparks...

 

Ein kurzer Weg führt zu dem extra abgezäunten Elefantenbereich...

 

Danach fuhren wir weiter zum Taro Elefanten Safaripark. Die holprige Straße durch den Wald, die zum Park führt, wird dem was einem dann im Park erwartet nicht ganz gerecht. Steht man eine Weile später vor dem Parkeingang, sieht die Sache schon einladender aus. Allerdings sind die Preise recht happig.

 

Mehr zur Verzierung aufgebautes Holzhaus...

 

Zwei der siebzehn Elefanten wurden uns vorgeführt...

 

Der Park hat derzeit 17 Elefanten aus Sumatra in verschiedenen Alter. Diese vertilgen am Tag so etwa 125 Kilo Futter. Außerdem wird die wunderschöne gepflegte Anlage auch einiges an Geld verschlingen. Was vielleicht die hohen Eintrittsgelder entschuldigt. Für Erwachsene kostete der Eintritt zum Zeitpunkt als wir dort waren, inklusive längerem Ritt auf einem Elefanten 46 Dollar, nur Besichtigung des Parks dagegen 14 Dollar. Wir nahmen dann die billigere Version, da man ja auch nicht wußte, ob sich der hohe Eintritt mit Ritt lohnen würde.

 

Der Erste Kontakt...

 

Verschiedene Kunststücke wurden uns vorgeführt, meist unter Beteiligung der Anwesenden...

 

Auch wenn man nicht weit in den Park hineinlaufen konnte, da das meiste Gelände innen noch einmal extra eingezäunt war, wurde es einem nicht langweilig. Man bekam trotzdem etwas für sein Geld geboten. Ein drei Tonnen Elefantenbulle, namens Mister Wong samt seiner Herzensdame, wurde uns vorgeführt. Die Tiere kann man unter Aufsicht, zeitlich unbegrenzt, in Ruhe ansehen, füttern und streicheln. Außerdem darf man sich für Fotos auf die Tiere setzen.

 

Zuerst etwas ungewohnt, aber dann machte es riesen Spaß...

 

Fütterung der stets hungrigen Tiere...

 

Die wirklich gut gepflegten Tiere machten nicht den Eindruck, daß sie keinen Spaß an der Sache hatten. Einige Kunststücke wie Mundharmonika spielen wurden uns noch vorgeführt. Es machte sichtlich Spaß sich mit den intelligenten Tieren zu beschäftigen. Fast bereute man, nicht die teurere Variante mit dem Ausritt gewählt zu haben. Das muß aber jeder selbst wissen, ob es den hohen Eintritt wert ist.

 

Die Junge Dame bekam nicht genug...

 

Die Herde wurde in den künstlichen See geführt...

 

Als wir uns endlich losreißen konnten und gehen wollten, teilte man uns mit, daß alle Tiere zum gemeinsamen Baden, demnächst in das Badebecken getrieben werden. Das wollten wir uns natürlich nicht entgehen lassen und gingen solange in das Restaurant Das gepflegte und gemütliche Restaurant war an den Seiten offen und etwas erhöht, so daß man einen guten Blick über den Park und den künstlichen See hatte.

 

Innenansicht des gemütlichen Restaurants...

 

Blick aus dem Restaurant über den Park...

 

Das Restaurant machte einen sehr guten Eindruck und das servierte Essen, zu vernünftigen Preisen, überzeugte ebenfalls. Ansonsten gibt es im Park noch Shops mit diversen Elefantenpark-Souvenirs, Schmuck und eine kleine Ausstellung. Dort kann man zum Beispiel ein Mammut und ein Elefantenskelett, viele Kunstgegenstände, Schautafeln und eine Requisite aus - Anna und der König - bewundern.

 

Mammutskelett in der kleinen Ausstellung...

 

Elefantenskelett im Eingangsbereich...

 

Insgesamt hat der Park, trotz gerechtfertigt hohem Preis, voll überzeugt. Er hat zwar im eigentlichen Sinne nicht wirklich viel mit Bali zu tun und passt durch den leichten Afrika - Touch nicht wirklich hierher, aber ist einen Besuch  wert. Ein Riesenspaß für die ganze Familie und besonders für Kinder.

 

Die Dickhäuter verlassen wiederwillig ihre Badestelle...

 

Nach dem Baden , wurden die Tiere gefüttert...

 

Auf dem Heimweg machten wir dann noch halt in dem Dorf Petulu. Dort versammeln sich jeden Nachmittag auf Bäumen entlang der Straße, Massen von weißen Reihern.

 

Unter den Palmen entlang der Straße, war der Boden weiß vom Kot der Vögel...

 

Die Palmen waren leider so hoch, daß der Zoom unseres Fotos nicht ausreichte, um die Vögel vernünftig abzulichten...

 

Es ist ein völliges Rätsel, warum die Tiere von allen Teilen der Insel, nach der Futtersuche, wieder hierher zurückkommen. Besonders deshalb, weil das Dorf sich in keiner Weise von den anderen Orten auf der Insel, oder in der näheren Umgebung unterscheidet. Die Bäume auf denen sich die Vögel versammeln, erkannte man daran, daß die Straße darunter, weiß vom Kot der vielen Vögel ist. So hat man es leicht die Tiere auf den hohen Palmen auszumachen.

 

Die Kinder des Dorfes hatten sichtlich Spaß, beim beobachten der Fremden...

 

Auch hier ist leider durch die Höhe der Palmen, nicht viel von den Vögeln zu erkennen.

 

Gegen etwa 18 Uhr kommen sie dann in Scharen von allen Seiten der Insel angeflogen, um sich auf den Bäumen niederzulassen. Ein faszinierender Anblick, der auf der Insel einzigartig ist.

 

Der Elch auf den Hinterbeinen, war gut einen Meter hoch...

 

Außer Elchen gab es noch Pferde und einige nackte Tänzerinnen...

 

Auf dem Heimweg hielten wir noch in einer kleinen Werkstatt, die Dewa heute morgen auf dem Hinweg zum Pura Penataran Sasih beim vorbeifahren entdeckt hatte. Dort wurden wunderschöne Holz Elche hergestellt. Da er wußte wie sehr wir Elche in jeder Form mögen, und auch schon eine beträchtliche Sammlung derselben daheim hatten, viel ihm der Laden gleich ins Auge.

 

Elche und anderes Getier auf Bali...

 

Außer Elchen gab es noch Pferde und einige nackte Tänzerinnen...

 

Die hergestellten Figuren in verschiedenen Größen waren wirklich schön und sehr detailliert hergestellt. Der Shop war eigentlich nicht mehr als eine Garage, und der Meister erzählte uns, daß er die Figuren im Auftrag eines Kanadiers herstellte. Natürlich konnten wir es nicht lassen, ein besonders schönes Exemplar mitzunehmen.

 

Die Adresse der Werksatt, für alle die eventuell daran Interesse haben, lautet:

Bacukad Sari Wood Carver

Jalan Raya Teges

Goa Gajah

Peliatan Ubud

 

 

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