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Tag 14

Eheringe-Suche Teil zwei, Platz des Attentats,

Visitenkarten, Friseur und Cafe Kesuma...

 

Heute wollten wir noch einmal unser Glück bei der Suche nach Eheringen versuchen. Unsere nette Tui Ansprechpartnerin, die mehrmals in der Woche die Hotels ihrer Gäste aufsuchte, hatte uns einen Schmuckladen in Kuta neben dem Mata Hari empfohlen. Da wir an diesem Tag nicht viele Bilder schossen, lockern wir das ganze durch ein paar bunt gemischte Eindrücke der Insel auf. 

 

Affe Im Pura Ulu Watu Tempel mit seiner Beute...

 

Klippen beim Ulu Watu Tempel...

 

Auf dem Hinweg, nach unserer Abholung durch Wayan, kamen wir durch die Straße von Kuta, in der die Bomben explodiert sind. Der Anblick, angesichts des Ausmaßes der betroffenen Fläche, bescherte einem eine Gänsehaut.

Die beiden hauptsächlich betroffenen Gebäude waren komplett weg und nur die beiden großen Lücken, durch Bretterzäune verdeckt, ließen darauf schließen das hier etwas fehlte. Ein kleiner Altar und abgelegte Blumen, erinnern noch immer an das sinnlose Drama. Die Straße wirkte, wenn man sie im Fernseher sah, viel größer und man kann sich das Chaos das hier in der Nacht geherrscht haben muß nur schwer vorstellen.

Ansonsten erinnert nur noch ein Nebengebäude an dem noch gearbeitet wird, mit seiner Ruß geschwärzten Außenwand, an das schreckliche Geschehen. In dem Rest der langen Straße herrschte die übliche Betriebsamkeit, die einem glauben lässt hier wäre nie etwas passiert. Aber es muß ja weitergehen.

 

Reisfelder auf dem Weg zum Pura Batukaru Tempels...

 

Tropischer Garten im Reptile Park...

 

Auf dem kurzen Weg vom Parkplatz zum Schmuckladen, wurde es dann noch mal ein bisschen nervig. Ständig wurde man angesprochen an irgendwelchen Umfragen teilzunehmen ( von denen man uns schon im Hotel strickt abriet ), in einen Shop zu kommen oder Visitenkarten für spätere Shopbesuche anzunehmen. Am besten ohne  schlechtes Gewissen, Augen zu und durch, da man  sonst nie sein Ziel erreicht.

In den bewachten und modern eingerichteten Schmuckladen, fanden wir dann durch die reichlich vorhandene Auswahl, schnell was wir suchten. Trotzdem war wie schon bei der ersten Suche, wieder kein größenmäßig passender Ring für mich dabei. Man versprach uns aber, daß er in ca. drei Tagen hergestellt werden könne, so das wir kein Zeitproblem bekamen.

In einem Shop eine Woche vorher, hätten wir drei Wochen auf die Ringe warten müssen. Die waren, das sollte man aber dazusagen, auch etwas aufwendiger gestaltet. Da aber unser halber Urlaub schon um war, konnten wir da leider nicht darauf eingehen.

Da wir die letzte Woche des Urlaubs in West Bali zubringen wollten, beschlossen wir die Ringe erst nach unserer Rückkehr kurz vor dem Abflug abzuholen. Gravieren ließen wir sie dann auch gleich, da es hier sehr günstig war.

Da dieses nun glücklich erledigt war, gingen wir durch das Händlergewimmel zurück zum Parkplatz, wo unser geduldiger Fahrer Wayan wartete. Er brachte uns zurück ins Hotel, wo wir zu Mittag essen und noch ein bisschen im Meer schwimmen wollten bevor es weiterging.

 

Brunnen und Pool der Vila Shanti in Sanur...

 

Restaurant und Pool der Vila Shanti in Sanur...

 

Zwischenzeitlich erfuhren wir das unser Rückflug von Samstag Morgens um neun Uhr auf Abends um einundzwanzig Uhr verschoben wurde. Dadurch gewannen wir natürlich noch einen gemütlichen Tag und konnten vom Meer heraus ins Flugzeug steigen. Auch nicht schlecht.

Eigentlich wollten wir heute noch einmal, Markus von Balidiscovery.com besuchen, daß  verschoben wir aus Zeitgründen dann aber auf den Freitag vor dem Abflug.

Wayan holte uns eine Weile später wieder ab. Er hatte Mustervisitenkarten dabei, aus denen wir uns welche aussuchen wollten. Da auch das anfertigen der Karten hier sehr günstig und schnell zu machen ist, wollten wir auch das nutzen. Schnell war aus der reichlichen Auswahl etwas ausgesucht und wir bestellten ein paar Päckchen, die uns wohl Jahre reichen werden.

Das die Karten hier so günstig zu kriegen sind, erklärt wohl auch warum fast jeder Balinese und Gewerbetreibender eine eigene hat und sehr spendabel damit beim verteilen ist.

Weiter ging es dann zu Moni und Dewa nach Denpasar. Wir wollten an diesem Tag zusammen Essen gehen und Dewa und ich vorher zum Friseur. Mit Dewa liefen wir ein Stück, zum nächsten Friseur den er kannte. Allerdings nicht zu einem teuren Touristen Laden, sondern zu einem Friseur der wahrscheinlich eher selten Touristen zu Gast hat.

Der Raum war auch entsprechend klein, so daß kaum drei Leute zusammen darin Platz hatten. Termine und lange Wartezeiten gibt es hier auch nicht. Man wartet kurz und kommt ruck zuck dran. Bloß sollte man, wenn man des Balinesischen nicht mächtig ist, besser einen Dolmetscher dabei haben, damit es keine Missverständnisse gibt. Aber da Dewa dabei war stellte auch das kein Problem da.

Für die umgerechnet etwa 50 Cent die das schneiden kostete, gab sich der Friseur alle Mühe und das Ergebnis war dann auch sehr zufriedenstellend.

 

In der Nähe von Padang Bai...

 

Tauch und Schnorchel Platz bei Padang Bai...

 

Nachdem dieses auch erledigt war, machten wir alle uns auf nach Sanur zum Cafe Kesuma am Strand. Das kleine offene Restaurant am Meer, befindet sich direkt neben dem weithin bekannten Mama Putu. Auch wenn das Cafe Kesuma weniger bekannt ist, kann man hier sehr gut Frühstücken und essen. Vor zwei Jahren waren wir fast jeden Morgen zu frühstücken hier. Das nette Personal und die guten Speisen überzeugten voll, so daß wir sie gerne hier mal erwähnen wollten.

 

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