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Tag 20

Baum mit Loch, Buddha Kloster in Banjar,

Pura Pulaki und Pura Pabean...

 

Dieser Tag begann, zumindest in den ersten Stunden, mit strömenden Regen. Die Tour führte uns heute um den gesamten westlichen Ausläufer von Bali. Zuerst die Küste entlang Richtung Osten, und dann über eine kurvige Straße die Berge hinauf nach Norden. Wir fuhren links am Mount Batukau vorbei, den wir ja schon in der ersten Woche mit Wayan besucht hatten. Wenn der dichte Wald es ab und zu zuließ, wurde der Blick frei auf bergige Landschaften mit dichtem Dschungel.

 

Auch durch seine Größe beeindruckt der Baum...

 

Ein verwirrendes Durcheinander aus Wurzeln und Ästen, tut sich vor einem auf, wenn man durch den Baum läuft...

 

Erster Halt war dann im Dorf Puputan, über dessen Hauptstraße sich ein riesiger, uralter Bunutan Baum spannt. Einem kleinem Tunnel gleich, führt die Straße durch den Baum, groß genug um selbst Trucks bequem durchfahren zu lassen. Läuft man durch ihn hindurch, sieht man ein Gewirr aus Ästen und Wurzeln, die ein verwirrendes Kunstwerk der Natur ergeben. Man möchte kaum glauben, daß dieses riesige Gewächs, nur aus einem Baum besteht. Hinter dem Baum ist noch ein Parkplatz, von dem aus man  weit über die Berge sehen kann.

 

Wie ein steinerner Tunnel, wirkt das Loch im Baum von weitem...

 

Blick vom Parkplatz hinter dem Baum, auf den dichten Dschungel...

 

Weiter ging die Fahrt über die, ganz im Norden gelegene Stadt Pengastulan, in das rechts davon gelegene Dorf Banjar. Dort befindet sich das buddhistische Kloster Brahma Vihara Ashrama, das wir besuchen wollten. Dort angekommen, waren wir fast wieder die einzigen Besucher und entsprechend ruhig war es auch.

 

Blick über die Insel vom oberen Klosterbereich aus...

 

Das Kloster besteht aus mehreren verbundenen Ebenen...

 

Die 1970 gebaute Tempelanlage ist sehr schön gestaltet und gepflegt. Eintritt muss man nicht bezahlen, aber über eine kleine Spende freut man sich. Unterhalb des Klosters, neben dem Eingang, gibt es einige kleine Shops, in denen man zum Beispiel etwas trinken kann.

 

Alles ist eingebettet, in einen sehr schönen gepflegten Garten...

 

Einer der Gebetsräume...

 

Wenn das Kloster auch nicht sehr groß ist, braucht man trotzdem eine Weile, bis man alles gesehen hat. Ein Besuch lohnt sich auf jeden Fall. Vielleicht kann man auch einen Blick durch ein offenes Fenster werfen, in die karg eingerichteten Zimmer, in denen die Mönche wohnen. Viel mehr, als ein Bett und einen Haken an der Wand, brauchen sie offenbar nicht. Für uns kaum vorstellbar, so zu leben.

 

Ein weiterer Gebetsraum...

 

Wunderschöne Steinmetzarbeiten an Toren und Mauern...

 

Richtung westen ging es weiter am Meer entlang, bis zum Pura Pulaki Tempel. Unmittelbar gegenüber wird gerade am, schon jetzt sehr beeindruckenden und kunstvoll gestalteten Pura Pabean Tempel, gebaut. Die Arbeiter freuten sich über unseren Besuch und ließen sich stolz bei ihrer Arbeit fotografieren und filmen.

 

Nordwest Bali am Meer...

 

Im Pura Pabean Tempel, der sich noch im Bau befindet...

 

Außer uns waren immerhin noch drei andere Besucher hier, die den langen Weg auf sich genommen haben. Schön, daß man hier gleich zwei interessante Tempel auf einmal findet und nur über die Straße zum nächsten laufen muß. Nach einer kleinen Spende kann man, den von sehr frechen Affen bewohnten, Pura Pulaki Tempel betreten. Auch hier besser alle losen Dinge gut verstauen, die von den Affen gestohlen werden könnten.

 

Wenn auch noch nicht fertig, beeindruckt der Tempel schon jetzt durch seine Steinmetzkunstwerke...

 

Schräg gegenüber befindet sich der Eingang des Pura Pulaki Tempels...

 

Ein kleines Mädchen passt hier auf die Affenfamilie auf, und führt die Besucher durch den Tempel. Man sollte besser auch nicht, auf ihre Begleitung verzichten, da die Affenbande recht unangenehm werden kann. Mit viel Geschick und jahrelanger Erfahrung, weiß sie mit den Tieren umzugehen, und sie in ihre Schranken zu weisen. Nach der Besichtigung der schönen, den Berg hinauf gebauten Tempelanlage, fuhren wir weiter nach Gilimanuk, wo wir zu einer kurzen Essenspause hielten.

 

Der Tempel ist die Felsen hinauf gebaut...

 

Eine äußerst freche Affenhorde lebt im Tempal...

 

Da es uns immer noch nicht besonders gut ging und es zwischenzeitlich wie aus Kübeln schüttete, fuhren wir von dort aus direkt zum Hotel zurück, und verzichteten auf die letzte Sehenswürdigkeit, die wir geplant hatten. Auffällig an der Küste, waren die sehr vielen, doch sehr ärmlichen Hüttenansammlungen, in denen viele leben müssen. Ein Zeichen, daß es den Menschen im Norden, schlechter geht, als dem reicheren Süden.

 

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