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Tag
3
Erster
Eindruck, Bali is crying, Sicherheit,
Vila
Shanti und Wayan unser Fahrer...
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Der
erste Tag begann und für uns war es in diesem Urlaub das erste mal, dass wir unser Hotel und
die Insel bei Licht sahen.
Eigentlich
sehr schade, daß wir erst gelandet waren, als es schon dunkel war. Den
wunderschönen Anblick beim Anflug
am Tag auf die Insel vor zwei Jahren, habe ich bis heute nicht vergessen. An diesem Tag hatten wir
außer einer ersten Erkundung
der
Hotelumgebung und in der Sonne liegen nichts weiter vor. Erst mal ging es Euros
umwechseln und eine
Gelegenheit
fand sich schnell mit vernünftigen Wechselkurs. Man sollte auf jeden Fall
vermeiden, am Flughafen sein
Geld zu wechseln, da dort wirklich kein besonders guter Kurs zu kriegen ist. In
Sanur hatten wir im Durchschnitt etwa
9.500 bis bestenfalls 9.800 Rp. für einen Euro. Zum Glück fanden wir unsere
alte Wechselstube wieder, die wir
auch schon vor zwei Jahren immer benutzten. Dort konnte man sicher sein, dass
Geld fair und zu vernünftigen
Kurs
gewechselt zu bekommen.
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Was
uns über den ganzen Urlaub hin begleitete, war ein Kleingeldproblem. Es
gab wirklich keinen Ort, ob Restaurant, kleiner Shop oder Supermarkt, wo man
nicht gefragt wurde ob man es
nicht passender hätte. Das ging wirklich drei Wochen so und man freute sich
über jeden Schein der kleiner war
als 50.000 Rp. An den Automaten bekam man beim Geldabheben sowieso nur 50.000
oder 100.000 Rp. Scheine.
Jetzt geh mal damit in den Shop an der Ecke um eine Schachtel Zigaretten oder
sonstige Kleinigkeiten
zu
kaufen. Zeitweise kauften wir dann mehr Sachen, nur um nicht wieder vor dem
Geld
- raus - bekomme - Problem zu
stehen. Oder kauften auch manchmal Sachen, nur um einfach kleine Scheine zu
kriegen.
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Unser
Hotel befand sich geschickter Weise nur ein paar Meter von der Shop und Markt Straße in
Sanur entfernt, so daß
wir
alles was das Touristenherz begehrte, direkt vor der Nase hatten. Was uns als
erstes auffiel war, dass es tatsächlich
etwas leerer war. Obwohl wir vor 2 Jahren mit dem Monat März eine eher
besucherschwache Zeit gewählt
hatten, war diesmal noch viel weniger los. Aber vorrausschickend muss ich sagen,
dass sich dieser Zustand
von Tag zu Tag besserte. In unserem sowieso schon recht kleinen gemütlichen
Hotel mit gerade mal 46
Zimmern,
waren nur 7 Stück belegt in der ersten Woche. Bali is crying, no guests...
hörten wir in vielen
Gesprächen
mit den Menschen hier.
Dass
man aber von den Händlern und anderen total überrannt wird, konnten wir bis
jetzt aber nicht sagen. Doch dieses
galt natürlich jetzt erst mal nur für Sanur. Die Touristenmagneten, die wir zum
großteil schon gesehen hatten,
wollten wir sowieso meiden. Das übliche: "Hello Sir, where you from ? First time
on Bali ? Do you need transport, taxi, this day, next day ?" Hört man natürlich immer wieder. Einen wirklich
unverschämten Zeit- genossen
hatten wir in den ganzen drei Wochen auch nur einmal. Dieser machte einen dann
aber richtig wütend
und wurde einfach stehen gelassen.
Man
möchte am liebsten überall was kaufen und überall essen, nur um den Menschen
zu helfen. Aber das geht natürlich
nicht. Ich glaube so könnte man es am besten beschreiben. Die Situation sei für viele Menschen schwierig,
aber
verhungern müsste auf der Insel niemand wurde uns versichert. Hart auch für
die Eltern, die ihre Kinder auf die Schule
schicken wollen, es aber sich nicht leisten können, da man es selber bezahlen
muss und es sehr teuer ist.
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Soweit
man es schon sagen konnte, ist vieles teurer geworden oder es wird zumindest
versucht es teuer zu verkaufen. Den
Grund, dass keine Gäste da wären kann man da natürlich nicht gelten lassen.
Warum sollen wir für diejenigen mehr
bezahlen, die nicht da sind. Geschenkt bekommen wir unser Geld ja auch nicht. So
ist immer wieder handeln
angesagt und man sollte bei Misserfolg ruhig mal sagen
"no thank you" und gehen.
Manchmal rettet das
die Verhandlung und das Geschäft wird doch noch möglich und billiger. Wenn
nicht, ist es auch nicht weiter schlimm,
da der Shop nebenan in der Regel das Gleiche verkauft. Wenn man sich auch immer
wieder fragt, wie
diese Shops überleben, wenn ganze Straßenzüge lang die Shops alle das Gleiche
verkaufen, so hat es für
den Besucher natürlich nur Vorteile.
Sicherheit
wird auf Bali immer noch groß geschrieben und man begegnet viel mehr Polizei
und Securitys als wir
es vom letzten Mal gewohnt waren. Die meisten Hotels haben eigene Wachen die
ständig präsent sind. Fremde
Fahrzeuge werden vor dem Einfahren in die Hotelanlagen angehalten und
kontrolliert. Ob es viel bringt
sei mal dahingestellt, aber potenzielle kleine Spinner schreckt es sicher ab,
irgendwelche Anschläge
zu verüben. Es gibt einem zumindest ein Gefühl von Sicherheit, wenn man sich wirklich
ernsthaft Sorgen machen
sollte.
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Eine
Schweizerin die für TUI arbeitete und die Hotels betreute, erzählte uns, daß
die Balinesen sich auch eine
Teilschuld an den schrecklichen Geschehnissen geben würden. Die vom Tourismus
bisher sehr verwöhnten
Menschen müssten umdenken. Sie würden glauben, dass sie etwas falsch gemacht
haben und
das Attentat und die Folgen für die gesamte Insel wären die Strafe dafür.
Bleibt die Hoffnung,
daß
sich die Lage im Sommer durch die vielen schönen Veranstaltungen, die
jedes Jahr
stattfinden, wieder
bessert. Wir können bis jetzt jedenfalls sagen, es hat sich gelohnt hier herzukommen und wenn
Bedenken
vorhanden waren, so haben sich
diese als unnötig herausgestellt.
Unser
Hotel war das Vila Shanti Beach Hotel in der Jalan Danau Tambligan no.47 Sanur.
Ein gemütliches, familiäres
Hotel mit 46 Zimmern, Pool und wirklich nettem Personal. Die Zimmer sind mit
Badewannen, Kühlschrank
und Klimaanlagen ausgestattet. Auch wenn die Einrichtungen teilweise nicht mehr
ganz neu
sind, ist alles ordentlich, funktionsbereit und das Personal ständig
hilfsbereit und in großer Zahl
immer zur Stelle, wenn man einen Wunsch oder Problem hat.
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Manche
der Zimmer wurden gerade renoviert während wir dort waren. Die Störung durch
Baulärm hielt sich
aber in erträglichen Grenzen, da man ja doch viel unterwegs war und auch nicht
ständig durchgearbeitet
wurde. Die Preise für Aufenthalt, Essen und Getränke halten sich in angenehmen
Grenzen. Das
Restaurant, mit Bar direkt zwischen Pool und Meer, ist sauber und supergemütlich
und wie der Rest
des Hotels in balinesischen Stil gehalten. Die Karte bestand aus einem Mix aus
einheimischer und
internationaler Kost. Nach und nach aßen wir uns durch die gesamte Karte und mussten
feststellen,
daß alles einfach nur lecker
schmeckte.
Die
Zimmer sind in acht Zimmer Häusern Richtung Meer hin verteilt. Wahlweise im
Erdgeschoss mit kleiner
Terrasse oder im 1. Stock mit Balkon. Das Hotel ist ideal im Zentrum
von Sanur gelegen. Kaum
verlässt man den von Security bewachten Hotelbereich, hat man auch schon alles
in der Nähe,
was das faule Urlauberherz begehrt. Restaurants, Shops, Supermarkt, Cafes,
Geld- wechselstuben,
Wartels und Internet
sind reichlich vorhanden.
Wer
es also gemütlich mag, ist hier an der richtigen Adresse. Schon deshalb, weil
Sanur ruhiger und sauberer
als Kuta ist und nicht so steril und teuer wie Nusa Dua. Ein gemütlicher
Mittelweg für
alle, die nicht auf Trubel und Action stehen.
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Abends
trafen wir uns noch mit Wayan unserem Fahrer um die Tourenplanung für die
nächsten Tage zu
machen. Wayan ist seit etwa zehn Jahren als Fahrer tätig und kann einen auch
beraten, welche Sehenswürdigkeiten
man kombinieren kann. Man sollte aber schon eine
ungefähre Vorstellung haben, was man alles besichtigen will. Falls jemand einen
zuverlässigen
Fahrer für den Urlaub sucht, würden wir Wayan gerne vermitteln.
Ansonsten
steht er auch oft
am Sammelplatz der Fahrer bei den beiden
Hotels
Vila Shanti und Santrian, die unmittelbar nebeneinander liegen.
Auch
kurzfristige und kurze Fahrten sind kein Problem.
Auf unserer Seite Über
uns, findet ihr noch
eine Beschreibung von Wayan, falls Interesse besteht.
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