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Tag 6

Faulenztag, Banana Boat, Massage, 

missglückte Fahrradtour und Kanufahrt

 

Nach all dem Stress vor dem Urlaub, durch Arbeit und Umzug in eine neue Wohnung, beschlossen wir heute ganz einfach mal nicht so viel zu machen. So ganz hat das aber natürlich nicht geklappt, da man ja doch keine Ruhe am Strand hat und man zu diesem und jenem überredet wird. So zum Beispiel zu einer Banana - Boat -  Fahrt, was wir schon immer mal ausprobieren wollten. Nach einigerVerhandlung gelang es auch, den gesalzenen Preis ein bisschen herunter zuhandeln. Deshalb gönnten wir uns auch gleich eine halbe Stunde davon. Zum Glück zogen wir aber unter der Schwimmweste T-Shirts an, was uns wegen der Sonne und eventuellen Stürzen noch zu Gute kommen sollte. Wasser tut halt doch weh, wenn man es endlich geschafft hat von dem Gefährt zu stürzen. Pünktlich wurden wir am Hotelstrand abgeholt und mit Schwimmwesten versehen.

 

Blick zum Grand Bali Beach Hotel von der Vila Shanti aus...

 

Wenn auch sehr teuer, trotzdem ein Riesenspaß für die ganze Familie...Bananaboot fahren...

 

Es wurde dann doch ein Riesenspaß und los ging es am Strand von Sanur entlang. Sollte man unbedingt mal ausprobieren, wenn man es noch nie gemacht hat. Netterweise reagierte der Fahrer des Motorbootes auf unsere schneller Zeichen, was uns dann auch später, kurz vor dem Ende der Fahrt einen spektakulären Sturz bescherte. Man sollte doch wenigstens einen erleben. Und siehe da, Wasser kann bei gewissen hohen Geschwindigkeiten wirklich weh tun. Aber eine Riesengaudi war es allemal und natürlich verging die halbe Stunde Fahrt wie im Flug.

Eigentlich wollten wir an diesem Tag noch mit Mountainbikes, die durch das Hotel  besorgt werden sollten, eine Fahrradtour machen. Leider stellte sich heraus, daß die Räder sich in einem sehr  schlechten Zustand befanden. Unser Hotel riet uns ab sie zu mieten, was wir sehr löblich fanden, da es wohl doch nicht in jedem Fall nur um das Geldmachen geht. Schade war es zwar, aber vielleicht  ergab sich ja noch mal eine andere Gelegenheit.

 

Ein Traum von Meer...

 

Sonnenuntergang hinter der Vila Shanti...

 

Da dies nun nichts wurde und wir nach dem, mehr oder weniger, anstrengenden Ritt auf den Wellen einigermaßen kaputt waren, gönnten wir uns beide je eine halbe Stunde Massage in unserem Hotel. Es tat wirklich ausgesprochen gut und ich denke es verdient unbedingt noch einmal einer Wiederholung. Man glaubt gar nicht, wie viele verspannte Muskeln man mit sich herumschleppt. Danach fühlt man sich wie neugeboren. Wirklich sehr empfehlenswert, wenn man Probleme mit schmerzenden Rücken und Muskeln hat. Man sollte aber davon absehen, sich eine billige Massage am Strand, mit kratzendem Sand anzutun und es lieber in einem Hotel versuchen. Oft sitzen die, zu den Hotels gehörenden Massage- und Maniküredamen, auch am Strand in den Abschnitten, die zu den Hotels gehören. Das ganze wurde dann noch gekrönt mit einer Hand- und Fußmaniküre, inklusive Massage. Soviel Gutes bekommen unsere Nägel normalerweise nicht so oft getan.

 

Hier draußen hat man seine Ruhe...

 

...von gelegentlichem auftauchenden Schnorchlern mit Harpunen abgesehen...

 

Gegen Nachmittag mieteten wir uns dann noch zwei Kanus  und paddelten zum Riff hinaus. Dort kann man wunderbar die herantosenden Wellen beobachten. Nur war der Zeitpunkt nicht so gut gewählt, da durch die Ebbe das Wasser teilweise schon viel zu niedrig war. So blieb aber bei gelegentlichen Hängern Zeit, die interessanten Dinge, welchen man hier draußen begegnete, zu begutachten. So zum Beispiel kleine Fische, ein plötzlich vor uns auftauchender Fischer mit Harpune, chinesische Tütensuppen und dergleichen mehr. Besser wenn man nicht weiß, was so alles im Meer herumschwimmt. Man sollte natürlich nicht ohne Mütze und T-Shirt rauspaddeln, da die Sonne, durch das Wasser gespiegelt, doppelt böse brennt. So, und mit reichlich Sonnenmilch bewaffnet, hielt man es eine Weile gut aus und es endete nicht in einem bösem Sonnenbrand.

 

...leider litt die Bildqualität, etwas unter dem ständig nassen Fotoapparat...

 

...aber besser unscharfe Bilder als gar keine...

 

Beim späteren Shopping in Sanur hatte man das Gefühl, als wenn die Touristenzahl langsam anfing zu steigen. Es wurden dann erfreulicherweise auch wirklich täglich mehr, so hielt sich die Belästigung beim Durchlaufen der Shop - Straße in Sanur doch in Grenzen.

 

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