Das Wort "Legong" kommt von "leg"- biegsame, geschmeidige
Bewegung und von "gong"-von Gamelan-Musik untermalt. Der
Tanz wird nicht
nur von den Touristen, sondern auch sehr von den Balinesen geliebt.
Als vielleicht bekanntester Tanz Bali’s ist der Legong auch bei weitem
der
anmutigste und bezauberndste und der Inbegriff von Weiblichkeit und
Schönheit. Er wird von drei speziell ausgebildeten jungen Mädchen
dargeboten und soll vom König von Sukawati, I Dewa Agung Made Karna,
kreiert worden sein.
Dieser König meditierte einstmals 40 Tage und 40 Nächte im Jogan Agung
Tempel in Ketewel, wo ihm im Traum zwei himmlische Wesen in strahlenden,
goldverzierten Gewändern und mit funkelnden Edelsteinen im Haar
erschienen.
Als er seine Meditation beendet hatte, gab er seinen Hofmusikern und Tänzern
den Auftrag, nach dem Vorbild dieser himmlischen Gottesboten einige Masken
herzustellen und einen neuen Tanz zu erschaffen. Dieser Tanz wurde Sanghyang
Legong genannt und die neun Masken stellten die neun Hindu-Engel dar. Er wurde
das erste Mal im Tempel von Ketewel aufgeführt, wo er auch noch heute alle
sieben Monate gezeigt wird.
Die am häufigsten im Legong dargestellte Geschichte ist die Legende der
Prinzessin Rangkesari, die sich in den Wäldern des grausamen Königs Lakesmi verirrte.
Der König verschleppte die Prinzessin und versuchte, sie zu verführen. Doch sie
wies seine Annäherungsversuche auf heftigste zurück. Als ihr Bruder Daha von
ihrem Schicksal hörte, erklärte er König Lakesmi den Krieg. Auf seinem Weg zum
Kampfe wurde Daha von einem mysthischen Raben mit goldenen Flügeln angegriffen - ein
böses
Omen, denn kurz darauf verlor er in der Schlacht sein Leben. Neben den Vorführungen in Hotels und Restaurants kann man sich den Legong
auch an folgenden Orten ansehen:
Puri
Saren, Ubud Mo + Sa 19:30 Uhr
Pura
Dalem, Ubud Samstag 19:30 Uhr
Peliatan Freitag 19:30 Uhr
Br.
Kalah, Peliatan Dienstag 19:30 Uhr